Geschenke für Heimwerker

Weihnachten steht vor der Tür und wer klug ist, macht sich schon jetzt Gedanken; nur dann kann man die Weihnachtszeit genießen und muss nicht noch schnell von Laden zu Laden rennen oder Amazon und google zwei Tage vor Weihnachten befragen als gäbe es kein Morgen mehr. Gut, wenn du den zu Beschenkenden gut kennst und über seine Hobbys im Bilde bist. Darüber lassen sich immer die besten Geschenke herleiten. Und in diesem Artikel geht es um das perfekte Geschenk für einen Heimwerker und nur darum.

Du bist auf der Suche nach einem passenden Geschenk für einen eingefleischten Heimwerker? Gar nicht so leicht sich da etwas passendes einfallen zu lassen, oder? Ich weiß aus eigener Erfahrung wie schwer es ist, das passende Geschenk zu finden. Am Ende sind es dann doch nur wieder ein paar Socken oder ein Parfum. Kann man gebrauchen, keine Frage, aber es gibt bestimmt noch etwas Passenderes. Ich habe hier ein paar Ideen für dich aufgelistet, da ist bestimmt auch etwas Passendes für deinen Heimwerker dabei.

Werkzeug

Das fehlende Werkzeug zu kaufen ist sicherlich nicht besonders einfach. Zudem steht jeder Heimwerker gerne selbst im Baumarkt seines Vertrauens und durchstöbert die neuesten Werkzeuge. Da hat dein Heimwerker sicherlich genaue Vorstellungen, welche Anforderungen erfüllt sein müssen und welcher Marke er vertraut. Wenn du da keine genauen Wünsche kennst – lass lieber die Finger davon, sonst geht der Schuss nach hinten los!

Verschleißteile

Es gibt beim Heimwerken immer Dinge die regelmäßig benutzt werden und irgendwann dementsprechend aussehen. Dinge die sich abnutzen und irgendwann unbrauchbar werden, z.B. Schleifpapier für passende Geräte, Sägeblätter, Pinsel etc. Wenn du da den Überblick hast ist es sicherlich keine schlechte Idee, mit Teil X in den Baumarkt zu gehen und da einen Fachverkäufer um Ersatz zu fragen.

Aufbewahrung für Nägel und Co

Wenn du das Gefühl hast, dein Heimwerker versinkt im kreativen Chaos – Hilf ihm Ordnung in sein Chaos zu bringen. In allen Baumärkten gibt es hierfür tolle Aufbewahrungsboxen mit großen und kleinen Schubladen. Guck dich in der Werkstatt/Garage deines Mannes um. Wie viel Platz ist vorhanden? Was kann er gebrauchen oder hat er bereits?
Heimwerken geht in Zukunft noch schneller, weil der passende Nagel nicht erst noch lange gesucht werden muss. Davon profitieren am Ende schließlich alle. Eine übersichtliche Aufbewahrung sollte bei keinem Heimwerker fehlen!

Arbeitskleidung

Klingt langweilig? Kann aber viel mehr! Guck doch z.B. mal bei Engelbert Strauss. Dort findest du alles was ein echter Heimwerker braucht um gut gerüstet zu sein. Hosen, mit und ohne Kniepolster, Arbeitshandschuhe und vieles mehr! Da hat dein Heimwerker sicher lange Freude dran. Man muss kein echter Profi sein um passende Kleidung tragen zu dürfen.

Individueller Zollstock

Vielleicht kennst du das auch, der ein oder andere Zollstock ist schon etwas in die Jahre gekommen, oder es ist gar schon ein Stück abgebrochen? Gestalte doch einfach einen ganz individuellen Zollstock online für deinen Liebsten. Denk dir einen passenden Spruch aus und such nach einem persönlichen Foto.
Wenn das mal nicht neuen Schwung beim Heimwerken gibt! Auf google findest du einige Seiten, die das möglich machen.
Hier nur ein Beispiel: (www.printplanet.de/produkte/zollstock-bedrucken.html)

Aufbewahrung des Baustellen-Proviants

Bei jeder guten Heimwerkerei gibt es zwischendurch immer mal wieder eine Pause, in der man sich die getane Arbeit zufrieden ansieht, über die nächsten Schritte nachdenkt und ganz wichtig wieder zu Kräften kommt. Man nimmt genüßlich einen Bissen von der selbst geschmierten Stulle und trinke dazu einen Schluck Kaffee.

Damit das mitgebrachte Pausenmahl nicht unter die Räder kommt, benötigte man geeeignete Möglichkeiten der Aufbewahrung. Für die Stulle eignen sich da Brotboxen. Unter diesen gibt es besonders edle und robuste aus Edelstahl, über die sich jeder Heimwerker freuen wird.

Für den Kaffee eignet sich am besten ein Thermobecher. Robuste Becher aus Edelstahl, die den rauen Bedingungen einer Baustelle gerecht werden, findet man zum Beispiel in diesem Isolierbecher-Vergleich.

Buch für Heimwerker

Liest dein Heimwerker zum Ausgleich gerne? Wie wäre es dann mit einem passenden Buch mit neuen Ideen oder Tipps und Tricks? Vielleicht ist dir das auch zu langweilig? Keine Sorge, so was gibt? auch in unterhaltsam und lustig. Tolle Cartoons für Heimwerker, da bleibt bestimmt kein Auge trocken!

Urkunde für den besten Heimwerker

Das persönlichste Geschenk von allen ist, wie ich finde, eine selbst gestaltete Urkunde. Jeder bekommt gerne Lob und Anerkennung für seine Leistungen. Hat dein Heimwerker schon einiges geleistet und du bist wirklich stolz darauf? Dann gestalte eine Urkunde am PC oder mit der Hand. So etwas hat bestimmt keiner! Am Ende ein passender Bilderrahmen dazu und schon hast du ein tolles Geschenk, über das er sich ganz sicher freut! Da sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Schau dir im Internet an wie Urkunden aufgebaut sind und mach es einfach auf deine ganz persönliche Art und Weise nach.

Ich hoffe, dir haben meine Ideen gefallen und du hast bestenfalls das perfekte Geschenk für deinen Heimwerker gefunden. Dann ran an die Arbeit und viel Freude beim Schenken!

Parkett verlegen – Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

Da ich ein begeisterter Handwerker bin, nahm dies eine gute Freundin zum Anlass, um mich zu ihr zu zitieren. Ich sollte bei ihr zu Hause Parkett zu verlegen.

Holzfertigparkett sieht optisch sehr gut aus und bietet viele Vorteile. Dieser Bodenbelag reguliert die Feuchtigkeit und bietet eine angenehme Wärme unter den Füßen. Zudem verspricht ein Parkett deutlich längere Haltbarkeit, als beispielsweise Teppich.

Das der moderne Fertigparkett dank Klicktechnik ganz einfach ohne Leim unter Druck verlegt werden kann, half ich gerne.

Erster Schritt: Den Untergrund vorbereiten

Beim Verlegen von Parkett ist es wichtig, dass der Untergrund sauber und eben ist. Aus diesem Grund habe ich jeglichen Schmutz beseitigt und den Boden auf Unebenheiten überprüft. Eventuelle Unebenheiten kannst Du mit einem Schleifgerät entfernen. Die Löcher füllst Du mit einer Fließspachtel aus. Vergesse nicht den Raum auszumessen damit Du so wenig Verschnittmenge wie möglichst hast.

Zweiter Schritt: Die erste Reihe verlegen

Zunächst beginne ich mit dem Verlegen des Parketts in einer Raumecke. Dabei ist die Nut zur Wand und in Längsrichtung zur Lichtquelle gerichtet. Nun werden die Kopfseiten der Fertigparkett-Dielen ineinander gedrückt. Damit die Dehnungsfugen einen gleichmäßigen Abstand zur Wand bekommen, benutzt Du am besten spezielle Verlegekeile. Denke bereist jetzt an das Ende und beachte, dass die letzte Dielenreihe nicht zu schmal werden darf. Eventuell solltest Du die erste Reihe in der Länge schon schneiden. Vor allem dann, wenn die Wand ungerade ist, solltest Du auf der ersten Dielenreihe den Wandverlauf anzeichnen und die Dielen in der Länge passend zuschneiden.

Dritter Schritt: Die nachfolgenden Reihen

In diesem Schritt werden die Reststücke der Vorreihe ganz dicht an die Längsseite gelegt und so lange gedrückt, bis die Nut ordentlich einrastet. Mit den weiteren Elementen jeder einzelnen Reihe passiert das gleiche. Die Kopfseiten beziehungsweise die Stirnseiten des Parketts werden ineinander geschoben, wie auch die Längsseiten.

Empfehlenswert ist es dafür ein Schlagholz und einen Hammer zu verwenden. Beachte unbedingt, dass die Ausrichtung gerade ist.

Kleiner Tipp: Planst Du allerdings das Parkett in einem Raum mit Warmwasser-Fußbodenheizung zu verlegen, musst Du zusätzlich leimen. Ebenfalls in gewerblich verwendeten Räumen ist das Verleimen ein absolutes Muss. Dafür trägst Du den Leim, um die Elemente miteinander zu verbinden, direkt aus der Dosierflasche auf Nut und Feder auf. Eventuelle Reste des Leimes solltest Du sofort mit einem feuchten Tuch abwischen.

Vierter Schritt: Letzte Reihe verlegen

Nun ist es an der Zeit die letzte Reihe des Parkettbodens zu verlegen. Das Ende des Fertigparketts wird mit Hilfe eines Zugeisen eingesetzt. Auch hier musst Du zunächst alle Kopfseiten beziehungsweise alle Stirnseiten zusammen fügen. Hast Du es mit schmalen Dielenbreiten zu tun, profitierst Du von der schmalen Seite des Schlagholzes.

Zum Abschluss kommt das Zugeisen zum Einsatz, mit dessen Hilfe Du die Längsseiten des Parketts fugendicht zusammen fügst.

Zugeisen

Fünfter Schritt: Um Türrahmen und Heizungsrohre herum verlegen

Selbstverständlich soll der neue Fertigparkettboden auch mit dem Türbereich ein harmonisches Gesamtbild ergeben und perfekt aussehen. Aus diesem Grund kürzt Du mit Hilfe einer Feinsäge die Holzzarge so weit, bis ein Element vollständig darunter passt. Sind die Türzargen aus Metall gefertigt, musst Du die Diele absägen.

Möchtest Du das Parkett rund um die Heizungsrohre verlegen, markierst Du die gewünschte Position des Rohres auf der Diele. In die markierten Stellen bohrst Du mit Hilfe eines entsprechenden Bohrers, der etwa dreißig Millimeter größer ist, als der Durchmesser des Rohres Löcher. Die erforderliche Dehnungsfuge muss dafür in etwa fünfzehn Millimeter groß sein. Jetzt säge ich ein Einpass-Stück, welches eine V-Form besitzt aus. Dieses Stück wird in einem Winkel von 45 Grad ausgesägt. Auf das sauber ausgeschnittene Stück trage ich Holzleim auf. Zu guter Letzt presse ich es hinter den Heizungsrohren dicht an das Element an. Die Aussparungen verkleide ich anschließend mit speziellen Rosetten für den Heizkörper.

Sechster Schritt: Sockelleisten anschrauben

Gleich bin ich fertig. Ich schraube nur noch die Befestigungsklammern in einem regelmäßigen Abstand von vierzig bis fünfzig Zentimeter an die Wand. Die sauber und passend zurechtgeschnittenen Sockelleisten drücke ich einfach darauf und fertig ist die Verlegung des Parketts.

Kleiner Tipp: Schneide die Sockelleisten mit Hilfe einer Gehrungssäge sauber und passend zu.

7 Werkzeuge, die jeder Heimwerker haben sollte

Werkzeug

Als Hobbybastler sammelt sich mit der Zeit allerhand Werkzeug an. Um trotzdem den Überblick zu behalten, lohnt es sich, ab und an mal den Werkzeugkoffer auszumisten, um schnell und effizient arbeiten zu können. Welche Werkzeuge absolute Must-Haves sind und vor allem warum, erfährst du hier in diesem Ratgeber.

Der Hammer

Es gibt viele Verschiedene Arten von Hämmern, jeder für einen anderen Zweck. Das Grundmodell und auch der bekannteste Vertreter seiner Art ist der Schlosserhammer. Er hat ein weitreichendes Aufgabenfeld, ist flexibel verwendbar und reicht für die meisten Tätigkeiten, wie etwas das Aufhängen von Bilderrahmen, vollkommen aus.

Willst du speziellere Aufgaben verrichten, wie etwa das Einreißen einer Wand, so wäre das mit einem Schlosserhammer recht aufwendig und zeitraubend. Hier empfiehlt sich ein herkömmlicher Vorschlaghammer.

Neben diesem gibt es noch den Gummihammer, etwa für Arbeiten mit Glas, den Latthammer, für Arbeiten mit Holz, den Fliesenlegerhammer, dessen Name sich selbst erklärt, und viele weitere.

Ein guter, klassischer Hammer sollte in etwa um die 500 Gramm wiegen und gut in der Hand liegen. Um stets vorbereitet zu sein, lohnt sich ein Set mit verschiedenen Hammer-Größen.

In diesem Artikel von OBI sind die verschiedenen Hammerarten mit Abbildungen noch einmal im Detail erklärt.

Die Säge

Im Bereich der Sägen gibt es keinen wirklichen Klassiker, da jede Säge einen speziellen Anwendungsbereich hat. Um die meisten Arbeiten zu erledigen, empfiehlt es sich, mindestens einen Fuchsschwanz und eine Puksäge dabei zu haben. Im Baumarkt kriegst du diese Sägen um jeweils 10-20 Euro, sind also relativ günstig und preiswert.

Eine Puksäge verwendet wechselbare Sägeblätter, achte also darauf, mindestens ein Ersatzblatt dabei zu haben. Sie lohnt sich für schnelle und einfache Schnitte, wie etwas das Absägen eines kleinen Astes. Mit dem richtigen Sägeblatt sind auch kleinere Metallarbeiten, wie etwa das Sägen eines kleinen Rohres, möglich.

Mit der Fuchsschwanz-Säge werden grobe Arbeiten erledigt, da sie mit ihrem griffigen Blatt große Mengen an Material abtragen kann. Sie eignet sich etwa zum Zerteilen von großen Holzplatten oder dickeren Ästen.

Für diffizilere Arbeiten empfiehlt sich eine elektronische Stichsäge mit verschiedenen Sägeblättern.

Der Akkuschrauber

Ein Akkuschrauber gehört in jeden Werkzeugkoffer und ist für die meisten Handwerkerarbeiten unabdingbar. Normalerweise reicht ein Akkubohrschrauber. Arbeitest du öfters mit Beton oder Stein, macht sich ein Akkuschlagbohrer bezahlt, ist also für Renovierungsarbeiten das Werkzeug schlechthin.

Ein guter Akkuschrauber liegt gut in der Hand, hat die benötigte Power und besitzt im Lieferumfang direkt die wichtigsten Aufsätze.

Der Schraubendreher

Obwohl du einen praktischen Akkuschrauber zur Hand hast, lohnt sich auf jeden Fall die Anschaffung eines Schraubendreher-Sets. Gerade bei empfindlichen Materialien oder wenn Präzision erforderlich ist, lohnt sich der Griff zum passenden Schraubendreher.

In einigen Situationen ist es auch erforderlich, die Schraube erst in das Holz einzudrehen, um sie abschließend mit einem Akkuschrauber einzudrehen.
In den meisten Baumärkten werden Schraubendreher in Sets verkauft, die alle nötigen Größen und Windungen abdecken.

Manchmal benötigst du Schraubendreher für spezielle Schrauben, wie etwa Torx, diese sind in den meisten allgemeinen Sets leider nicht enthalten und müssen separat erworben werden.

Neben einem Set für Schraubendreher empfiehlt sich ein Set an Inbusschlüsseln.

Wer sich für die verschiedenen Bit-Arten interessiert, dem kann ich diese Seite von bauen-und-heimwerken.de ans Herz legen.

Das Multitool

Ein Multitool ist ein durchaus preiswertes Werkzeug, das einige Anwendungsgebiete abdeckt. So kannst du mit ihm beispielsweise Sägen, Schleifen, oder Hämmern.

Es wiegt relativ wenig und nimmt kaum Platz in Anspruch, gehört also in jeden Werkzeugkoffer.

Natürlich ist ein entsprechendes Werkzeug effektiver, wiegt aber auch deutlich mehr.

Grade für kleinere Handwerksarbeiten ist ein Multitool ein Must-Have für jeden Hobbyhandwerker.

Multi Tool

Die Zange

Eine Zange ist immer nützlich. Für die meisten Arbeiten reicht eine sogenannte Kombizange völlig aus. Sie ist mit einem Gummigriff ausgestattet und wird beispielsweise für das Festhalten von Schrauben und dergleichen verwendet.

Neben der Kombizange lohnt sich eine Wasserpumpenzange. Wie der Name schon verlauten lässt, lassen sich mit ihr Reparaturen an Wasserhahn, Leitungen oder Siphon durchführen.

Um wirklich für jeden Fall gewappnet zu sein, lohnt sich für den etwas engagierteren Handwerker auch ein Seitenschneider. Mit ihm lassen sich einfachere Arbeiten durchführen, wie etwa das Abknipsen von verschiedenen Kabeln.

Die Wasserwaage

Ein unabdingbares Werkzeug, das wirklich in absolut keinem Werkzeugkoffer fehlen darf, ist die Wasserwaage. Willst du ein professionelles Ergebnis, musst du genau und präzise arbeiten. Eine Wasserwaage gibt es schon günstig im nächsten Baumarkt und sorgt dafür, dass das neue Regal im Hausflur nicht schief angebracht wird. Neben einer Wasserwaage lohnt sich die Anschaffung eines Zollstocks, um genaue Bemessungen durchzuführen.